Geschichtlicher Hintergrund
Meine Meinung als Züchter ist, dass für eine Rasse viele kleine Züchter dienlicher sind, als wenige große Zwinger. Ich kann einer Hündin und ihren Welpen mehr Zeit und Fürsorge widmen und mir über die Zucht mit meiner Hündin viel mehr Gedanken machen, wenn die Zucht überschaubar bleibt.
Wenn auch der Rüdenbesitzer nicht nur auf die Vermehrung aus ist, indem der Rüde jede Hündin deckt, sondern auf die Qualität der Hündin achtet, damit meine ich:"Passt denn die Hündin zu meinem Rüden?", würde dem Deutschen Schäferhund als Gebrauchshund Nummer 1 nichts im Wege stehen!
Deshalb entschied ich mich 1998, nach 11 Jahren aktivem Hundesport, selbst eine Zuchtstätte zu gründen. Nach fünf Jahren in der Verantwortung als Ausbildungswart und zehn Jahren als Schutzdiensthelfer, wollte ich auch Verantwortung in der Zucht übernehmen.
Da ich in Berti, meiner Frau, eine Partnerin habe, die dem Hundesport und der Hundehaltung sehr positiv gegenübersteht, war das größte Problem, die aufzubringende Zeit und die viele Arbeit mit einem Wurf, gelöst!
Ein Zwingername war gleich gefunden, indem wir auf dem "Riemerlehen", dies war der Hofname eines Bauernhofes in Bayern, zu Hause waren!
Am 25. September 1998 wurde unser Zwinger "vom Riemerlehen" geschützt.
Unsere Umbra vom Holzwinkel, die 23 - mal die SchH3, 27 - mal die FH 1 und 3 - mal an der Landesgruppen-FH teilnahm, sollte die Mutter unseres ersten Wurfes sein.
Leider brachte sie neben drei toten nur einen lebenden Welpen zur Welt, der dann nach wenigen Tagen auch verstarb. Schuld war ein Gebärmutterkrebs!
Gott sei Dank wurde die Hündin trotzdem noch fast 15 Jahre alt. Unser Zuchtplan zerplatzte wie eine Seifenblase.
Am 16. Februar 2003 kam dann unser A-Wurf(ein Rüde, fünf Hündinnen) zur Welt!
Wir hatten Paola von der Egauperle, gedeckt von Kalvin vom Natoplatz, zur Zucht gemietet.
Eine Hündin des A - Wurfes, unsere Aika hatte mit 4 Jahren die Ausbildungskennzeichen SchH3, ÖPO 3, IPO 2 und FH 1 sowie die Schaubewertung "Vorzüglich" und Körklasse 1 auf Lebenszeit und wurde somit Mutter unseres B - Wurfes.
Mit unserem Viktor vom Faxweg, Wurftag 6. Oktober 2000, Ausbildungskennzeichen SchH 3, ÖPO 3, IPO 3 und FH 1, Schaubewertung "Vorzüglich" und Körklasse 1 auf Lebenszeit, war der Vater ebenfalls bei uns zu Hause!
Am 23. März 2007 wurden 2 Rüden und 5 Hündinnen geboren. Von den gleichen Eltern erblickten am
13. Oktober 2008 als C - Wurf 5 Rüden und 3 Hündinnen das Licht der Welt.
Unsere Aika wird nun nicht mehr in der Zucht eingesetzt. 15 Welpen zur Welt zu bringen ist eine großartige Leistung!
Viktor ist am 30. November 2010 verstorben!
Horst Lieser
Über uns
Im Herbst 1986 entschlossen wir uns, unsere Freizeit mit einem Hund zu gestalten. Nach kurzer Überlegung war klar, dass es ein Schäferhund sein sollte. Wir wollten einen Hund zum Berggehen, Radfahren .... kurzum, uns mit ihm in der Natur zu bewegen.
Zu Weihnachten zog Condor vom Faxweg, genannt Lucky, bei uns ein. Da ein Hund folgen muss, trat ich mit 1. Jänner 1987 der SV-OG Hohenlinden & dem SV bei.
Der Hundesport wurde mein Sport!
Nach einem Jahr wurde ich Schutzdiensthelfer, nach zwei Jahren Ausbildungswart. 1990 gründete ich mit anderen Kameraden die SV-OG Isental.
Nach einem berufsbedingten Umzug nach Berchtesgaden trat ich dort der ansässigen Ortsgruppe bei. Seither habe ich das Glück, mit dem SV-Leistungsrichter Rettensberger E. J. befreundet zu sein. Von Ernst Johann habe und lerne ich immer noch sehr viel über den Hund.
Nachdem in der OG Berchtesgaden die Schäferhunde leider immer weniger wurden und somit auch der Schutzhundesport, trat ich dort aus.
Nach einigen Jahren ohne OG- Mitgliedschaft schloss ich mich der OG - Traunreut an. Leider mussten sich auch dort nach fünf Jahren aufgrund hundesportlicher Meinungsverschiedenheiten unsere Wege trennen.
Aber nach über 20 Jahren im Hundesport habe ich viele sportliche Kontakte geknüpft und daher keine Probleme, meinem Hobby, dem Hundesport, nachzugehen.
Bisher habe ich alle meine Hunde, die mit acht Wochen zu uns kamen bzw. bei uns geworfen wurden, sowohl zur SchH3 als auch zur FH1 geführt und auch mein junger Rüde wird seinen Weg gehen.
Meine Frau Berti, die immer mit im Hundesport dabei war, wird, nachdem sie mit Umbra einige FH gesucht und mit Rico im SchH - und FH - Bereich unterwegs war, mit ihrer Cimba ihren ersten Hund von Anfang an ausbilden.
Mein sportlicher Steckbrief
23.12.1986 1. Welpe "Condor vom Faxweg", (WT:20.10.1986) kommt ins Haus
01.01.1987 Eintritt in den SV und die OG Hohenlinden
08.05.1988 erste Prüfung im SV (Condor vom Faxweg)
29.10.1988 erster Einsatz als Figurant bei einer Prüfung
Jän. 1989 erstmalig als gewählter Ausbildungswart einer OG tätig
20.04.1991 Gründungsmitglied und erster Ausbildungswart der OG Isental
Okt. 1996 erste Teilnahme an der LG - FH - Quali mit Umbra vom Holzwinkel
Okt. 1997 zweite Teilnahme an der LG - FH - Quali mit Umbra, 97/95 Punkte
Okt. 1998 Gründung der Zuchtstätte "vom Riemerlehen"
Dez. 1998 Verleihung des großen Hundeführersportabzeichens durch den SV
Aug. 2001 Teilnahme an der SVÖ - Siegerschau mit Viktor vom Faxweg
Aug. 2001 Teilnahme an der LG - Zuchtschau mit Aika vom Riemerlehen
16.02.2003 A - Wurf "vom Riemerlehen"
seit 2006 Inhaber der Ausbildungs- und Zuchtwartelizenz des SV
Nov. 2006 100. Prüfung im SchH und FH - Bereich
23.03.2007 B - Wurf "vom Riemerlehen"
13.10.2008 C - Wurf "vom Riemerlehen"
Okt. 2010 vierte Teilnahme an der LG - FH - Quali mit Aika, 100/96 Punkte
Aktueller Stand Juni 2011:
Zwei Rüden und zwei Hündinnen vom Welpen bis zur SchH 3/ IPO3 und FH ausgebildet
Fünfte Qualifikation zur LG - FH, Teilnahme mit Aika, Qualifikation 99/98 Punkte
133 Prüfungen im SV und SVÖ absolviert
Vorraussetzung erfüllt für das
"WUSV - Sonderleistungssportabzeichen Stufe 1"