Hundesportjahr 2011
Das Sportjahr 2011 ist zu Ende. Für mich war es recht erfolgreich. Ich durfte mit Aika wieder an der LG-FH, diesmal in der FH 2, teilnehmen. Ein 12ter Platz ist recht ordentlich bei der Leistungsdichte, die bei dieser Veranstaltung besteht.
Es gilt im neuen Jahr noch besser zu trainieren. Vielleicht schaffen wir erneut die Teilnahme. Die erste Qualifikation hat Aika bereits erreicht.
Cimba & Collin haben mit ihren bestandenen BH-Prüfungen nun auch die Möglichkeit im
FH-Bereich zu starten. Wie weit Sie das 2012 schon schaffen werden, wird sich zeigen.
Leider gab es auch einen Wermutstropfen in dem recht harmonisch verlaufendem Jahr. Kurz vor Ende der Saison trennten sich zwei Mitglieder aus unserer Trainingsgruppe von uns. Sie fühlten sich von mir hintergangen. Dass ich das anders sehe, ist sicher natürlich. Traurig ist nur, dass die Trainingsarbeit, die im letzten Jahr noch zu mehrfachen Tagessiegen und Stockerlplätzen reichte, plötzlich total falsch und kontraproduktiv war.
Es werden von einem Tag auf den anderen Trainingsgemeinschaften & Freundschaften aufgelöst und Unfähigkeiten unterstellt.
Aber so ist der Mensch!
Es bewahrheitet sich wieder der schöne Spruch:"Dass der Hund mir lieber sei als der Mensch, sagst du, wäre eine Sünde. Der Hund blieb mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde".
Es werden sich sicher, was sich schon jetzt abzeichnet, neue Hundesportler unserem Training anschließen. Auch im neuen Jahr werden wir mit viel Spaß unsere Freizeit mit unseren Hunden gestalten.
Was für Erfolge dabei herauskommen, werden wir sehen.
Nach fünf Prüfungen in den letzten vier Wochen beendet Aika heute, dem
20. November, die Saison mit einem guten Ergebnis.
Es war zu erkennen,dass Aika die letzten Wochen viel an Substanz gekostet hatten. Die richtige Einstellung und der letzte Zug waren einfach nicht mehr gegeben.
Nach Problemen an einem Winkel, am letzten Gegenstand sowie einiger kleinerer Dinge reichte es noch zu einer Beurteilung mit dem höchsten "Gut".
Insgesamt war es aber noch ein zufriedenstellendes Ergebnis nach einer anstrengenden Saison.
An diesem Wochenende, 12./13.November, startete ich mit Aika den Versuch, in diesem Jahr noch eine Qualifikation zur LG-FH 2012 zu erreichen.
Am Samstag nahmen wir an einer kleinen, harmonischen Prüfung mit insgesamt sechs Startern in Töging teil. Aika war die einzige Hündin im FH – Bereich. In einer fair mit normaler Schenkellänge im Saatacker gelegten Fährte zeigte sie wieder eine vorzügliche Nasenarbeit. Kleine Ungereimtheiten an zwei Winkeln ( einmal um die eigene Achse drehen) und ihr schräges Verweisen bedeuteten am Ende eine Bewertung mit einem mittleren "Sehr gut".
Am Sonntag fuhren wir nach Bad Grießbach, um einen weiteren Versuch zu starten. Da die OG über ein großzügiges Gelände verfügt, stellte ich mich auf eine lange Fährte ein. Meine Erwartungen wurden voll erfüllt. In einem Weizenacker hatte der erste Vorsitzende der OG die Vorgaben der PO, was die Länge der FH 2 betrifft, total ausgeschöpft.
Sehr lange Schenkel und erstklassig gelegte Winkel verlangten den Hunden einiges ab. An zwei Tagen stellten sich 6 Hunde dem Wettbewerb in der FH 1 & FH 2. Dass 5 Teilnehmer der LG-FH 2011 sich diesen Anforderungen stellten zeigt, welchen Stellenwert die Fährtenarbeit in der OG genießt.
Die Ergebnisse zeigten dass Hunde, die Spaß am Suchen haben und die konditionell gut vorbereitet waren, auch hier problemlos bestanden.
Aika überzeugte wieder durch eine überragende Sucharbeit. Dass meine kleine Umstellung im Training langsam von ihr verstanden wird, zeigte auch an den Gegenständen erste Verbesserungen. Sie erhielt am Ende das höchste "Sehr gut".
Dies bedeutet unsere erste Qualifikation fürs Sportjahr 2012.
Ich möchte mich bei den beiden Fährtenlegenr und den LR Herr Diermayr und Herr Funke für das faire Legen und die objektive Beurteilung bedanken. Beide Ortsgruppen sowie das herrliche Wetter sorgten für ein rundum gelungenes Wochenende.
Nachdem sich Aika souverän mit zwei „V“ bei drei FH 2 - Prüfungen für die LG-FH qualifiziert hatte, meldete ich sie aus diesem Grund in der FH 2 an.
Am Samstag, dem 22. Oktober, reisten wir nach Straubing. Insgesamt siebzehn Hunde stellten sich der Herausforderung, in einem abgeernteten, trockenem Weizenfeld die Teilnahme an der Deutschen Meisterschaft zu schaffen.
Dass dies sehr schwer werden würde, zeigten schon die ersten Ergebnisse. Das Gelände verlangte den Hunden alles ab und die nagelneuen Gegenstände trugen auch zu manchem Problem bei. Aika zeigte eine vorzügliche Sucharbeit. Lediglich am ersten Spitzwinkel war eine kleine Unsicherheit zu sehen, was zwei Punkte Abzug bedeutete. Auch dass sie auf dem ersten Schenkel einen Hasen in etwa 10 Meter Entfernung aufscheuchte, brachte sie nicht aus dem Konzept. Sie blieb kurz stehen, um ihm nachzuschauen, dann nach wenigen Sekunden den Kopf wieder zu senken und die Sucharbeit fortzusetzen. Ihr Problem lag an diesem Tag bei den Gegenständen. Den ersten, zweiten, dritten und siebten verwies sie nach Meinung des Leistungsrichters Drescher schräg, was je 0,5 Punkte kostete. Beim vierten lag sie ca. 60 cm weg, das als Fehlverweis galt und den fünften und sechsten zeigte sie gar nicht an. Das bedeutete: dreimal minus 3 Punkte. Insgesamt also minus 13, blieben 87 Punkte am Schluss übrig.
Bei der Leistungsdichte dieser Veranstaltung reichte dies am Ende der Veranstaltung zu Platz 13.
Im letzten Jahr erreichte sie Platz 12 in der FH 1, dieses Mal Platz 13 in der FH 2 . Ich bin mit der Leistung absolut zufrieden, da sie mit im Vergleich der Suchleistung mit der Siegerin auf Augenhöhe war.
Nun werden wir versuchen möglichst rasch die ersten Qualifikationen für die LG-FH 2012 zu erreichen .
Nachdem Aika sich schon Ende Mai trotz krankheitsbedingter sechswöchiger Pause in der FH 1 für die LG-FH qualifiziert hatte, sollte sich ihre Leistung gegenüber 2010 steigern und sie sich in ihrer Sucharbeit weiter entwickeln.
Dies hatte sie am 30. Juli 2011 in Plattling geschafft. Nach vier FH 2 - Prüfungen ist sie mit je zwei „Sehr gut“ und zwei „ Vorzüglich“ - Bewertungen wie in der FH 1 für die LG-FH in Straubing qualifiziert.
Genauso wie seine Leistungsrichterkollegen aus Bayern-Süd war auch der Leistungsrichter Herr Ernst aus Schweinfurt (LG-Bayern-Nord) von der selbstständigen Sucharbeit ohne Hilfen des Hundeführers angetan.
Eine kleine Schwierigkeit auf dem zweiten Schenkel sowie teilweise schräges Verweisen waren die Ursache der Punkteabzüge. Ohne diese kleinen Ungereimtheiten wäre es fast immer eine perfekte Arbeit. Daran werden wir im Training arbeiten. Jetzt machen wir aber erst einmal vier Wochen Pause, ehe dann die Vorbereitungen für die LG-FH beginnen. Die Vorgaben für 2011 sind schon jetzt erfüllt! Nun ist alles weitere eine schöne Zugabe.
Wir werden sehen, wohin das Aika noch bringt. Im letzten Jahr durfte sie sich mit den besten 25 FH1 –Hunden aus Bayern-Süd messen. In diesem Jahr werden es die besten 8-10 FH2 –Hunde sein.
Was sich bei der ersten FH 2 – Prüfung von Aika in Amerang schon abzeichnete ist nun bei der zweiten FH 2-Prüfung in Simbach wahr geworden. Die Hündin zeigt einen sehr hohen Ausbildungsstand und erarbeitet sich selbstständig ohne irgendwelche Hundeführerhilfen eine „vorzügliche„ Bewertung. Die Gegenstände werden überzeugend verwiesen und bis auf das geringfügige abweichen auf dem zweiten Schenkel und die kleine Unsicherheit am ersten Spitzwinkel eine fehlerfreie Arbeit. Heute 97 Punkte. So die Worte des Leistungsrichters Herr Arth. Die Form in der sich Aika zur Zt. bei den Prüfungen präsentiert ist schon „ beängstigend“. Immer wieder liefert sie super Ergebnisse ab und es scheint nichts zu geben was sie aus der Bahn werfen kann. Feiern wir die Erfolge weil es schön ist zu sehen das ein Hund ohne Zwang und mit Freude am arbeiten solche Resultate erzielen kann.
So macht Hundesport Spaß!
Nicht vergessen möchte ich das Collin ein Sohn von Aika seine erste Prüfung die „BH“ erfolgreich abgelegt hat. Er steht noch etwas im Schatten seiner Mutter der doch der größere Anteil der Trainingszeit gewidmet wird. Aber nun wird auch er an die intensive Fährtenarbeit herangeführt. Vielleicht hat er ja die notwendigen Gene von seiner Mutter geerbt. Es ist ein Ziel beide in einer Prüfung vorzustellen.
Nach der FH 2 in Amerang legte Aika gestern in Österreich mit der FH 3 das letzte noch fehlende Ausbildungskennzeichen im Schutz-und Fährtenhundebereich ab. Sie hat damit die SchH 1-3, die IPO 1-3 sowie die FH 1+2 im SV und die ÖPO 1-3 und FH 1-3 im SVÖ abgelegt. Was noch aussteht ist die IPO-FH (zwei FH 2 - Fährten bei einer Prüfung). Dies wird wohl nicht mehr zu erreichen sei,n da kaum noch eine Ortsgruppe eine Zwei -Tagesprüfung ausrichtet.
Aika ist somit der erfolgreichste Hund, den ich bisher geführt habe. Es fehlen ihr zwar von der Anzahl der Prüfungen noch einige gegenüber „unserer Umbra „(1.Hündin), aber der fehlten die FH vom SVÖ. In der momentanen Verfassung wird Aika aber noch bei einigen FH-Veranstaltungen von sich hören lassen. Nach Amerang sprach ich davon, dass das „V“ in der FH 2 nur eine Frage der Zeit sein wird. Gestern in Haigermoos bei der FH 3 analog der FH 2 im SV war es schon soweit. Trotz zwar optisch schönem Gelände aber durch den Wind und dem hügelige Fährtenverlauf eine schwierige Suche. Alle Hunde hatten zu kämpfen, um ihre guten Ergebnisse zu erzielen. Aika zeigte ihre Klasse, indem sie all ihre Erfahrung mit einbrachte und sich wirklich aus jeder Schwierigkeit mit intensiver Nasenarbeit heraus arbeitete. Der Leistungsrichter Herr Mühlegger war sehr angetan von dem, was die Hündin ihm vorführte und belohnte die Arbeit mit einem „ Vorzüglich - 96 Punkte“.
Ein schöner Prüfungstag bei der mit unserer Trainingsgruppe befreundeten SV-OG Haigermoos nahm jedoch ein jähes Ende. Zuhause angekommen wurden unsere Hunde gefüttert. Zehn Minuten nach dem Fressen stand Cimba auf und begann zu würgen. 3 - 4 Mal ergebnislos . Nachdem ihre Lendengegend sich wie verkrampft ansah, tastete ich ihren Bauch ab . Dieser war steinhart. Ihre Unruhe und das gesamte Verhalten lösten in mir die Alarmglocken aus: „MAGENDREHUNG“ Ein Telefonat mit unserem Tierarzt, seine Empfehlung sofort in die Tierklinik zu rasen, und schon waren wir unterwegs. Nach einer Röntgenaufnahme die Gewissheit: „MAGENDREHUNG“!
Eine Stunde nach der Fütterung wurde Cimba schon operiert . Gegen 21 Uhr der Anruf, dass die OP gut verlaufen wäre. Heute dann die Nachricht, dass alles in Ordnung sei und sie alles ohne bleibenden Schaden überstehen wird. Nach zwei Tagen intensiver medizinischer Aufsichtkonnten wir sie wieder nach Hause holen. Zum Glück wurde alles rechtzeitig erkannt und somit das Leben der Hündin gerettet.
Für mich ist klar, dass ich keinen Hund mehr nach der Fütterung in den folgenden 2-3 Stunden ohne Aufsicht lasse. Aus dem Nichts heraus, nach dem Füttern 1o Minuten liegen, steht der Hund auf und hat einen Magendreher. Ich kann es mir nicht erklären, muss es aber auch nicht mehr haben. Soviel Glück hat man nur einmal!
Bei der an diesem Wochenende stattgefundenen Prüfung in Amerang wurde der Leistungsstand von Aika in der FH 2 überprüft. Der seit Beginn der diesjährigen Saison eingesetzte Leistungsrichter Schulz Norbert bewertete die Suchleistungen der Hunde sehr korrekt, nach den Vorgaben der Prüfungsordnung .
Die Arbeit von Aika bewertete er mit 92 Punkten, "Sehr gut". Seine Begründung ist für mich nachvollziehbar und insofern in Ordnung, da die Suchleistung als zweitbeste bewertet wurde. Um Erster oder Zweiter zu werden, müssen nicht immer 98 oder 99 Punkte vergeben werden. Wenn der beste Hund mit 90 Punkten siegt, ist dies auch in Ordnung. Wichtig ist: der beste Hund gewinnt, unabhängig von den Punkten.
Für mein Verständnis wurden leichte Fehler wie geringe Tempoerhöhung auf 5 Meter, einige Meter mit etwas höherer Nase suchen oder leichtes Schrägliegen am Gegenstand zu hoch entwertet. Es war eine Ortsgruppenprüfung - keine Ausscheidung.
Der eine oder andere Punkt mehr wäre auch noch zu vertreten gewesen und hätte sicher die Hundeführer noch mehr gefreut. Aber die positive Erkenntnis ist, dass mit den erreichten Ergebnissen der Stand für überregionale Veranstaltungen aufgezeigt wurde. Es waren von der Länge und durch die hohen Temperaturen nach starkem Regen in der Nacht anspruchsvolle Fährte,n die von den zwei FH 1 - und den beiden FH 2 - Hunden ausgearbeitet wurden. Die Prüfung war aus sportlicher und kameradschaftlicher Sicht eine rundum gelungene Veranstaltung. Es ist immer wieder erfreulich in der OG Amerang zu starten.
Nachdem Aika Ende März in Töging mit einem „V“ die neue FH-Saison eröffnet hatte, musste Sie eine Woche später überraschend operiert werden. Wir hatten Vergrößerungen an ihrem Gesäuge festgestellt. Um einer eventuellen Krebserkrankung vorzubeugen, entschlossen wir uns nach Rücksprache mit unserem Tierarzt, der Hündin die Mammaleiste einseitig zu entfernen und sie gleichzeitig zu kastrieren .Die schwere OP (3 Stunden OP-Zeit) überstand Aika „problemlos“.
Drei Tage nach der OP begann sie schon wieder sich in der Wiese zu kugeln und umher zu springen. Dass kein Training möglich gewesen war, ist selbstverständlich. Nachdem die Fäden gezogen waren, wartete ich noch eine Woche und dann legte ich ihr eine Fährte. Aika war mit Eifer bei der Sache.
Am 21. Mai, sechs Wochen nach der OP, nahmen wir wieder an einer Prüfung teil. Nach der Fährtenarbeit sagte der Leistungsrichter: "Eine mustergültige Sucharbeit der Hündin vom Anfang bis zum Ende. Konzentriert und intensiv, fehlerfrei an den Winkeln und den Gegenständen, eine geringfügige Tempoerhöhung nach dem 2. Winkel und ein leichtes zum Richterschauen am 3.Schenkel. Ansonsten fehlerfrei, eine Arbeit für einen Lehrfilm.
99 Punkte."
Es ist für mich beindruckend, wie die Hündin alles wegsteckt und jede Trainings- oder Prüfungsfährte mit Spaß und trotzdem konzentriert und intensiv ausarbeitet. Wir werden noch 3 - 4 Prüfungen bestreiten, ehe dann die zweite OP ansteht. Aber so wie Aika die erste Operation weggesteckt hat, ist mir nicht bange. Sie wird auch danach wieder die „Alte" sein. Sie ist topfit, sodass der Zeitpunkt der OP´s nicht besser sein könnte.
Nachdem Aika nach der LG-FH 2010 die zwei FH1-Prüfungen im Herbst mit zweimal „V“ abgelegt hatte und somit eine Qualifikation zur LG-FH 2011 erreichte, knüpfte sie nun nahtlos an diese Leistung an.
Bei der ersten FH1-Prüfung in diesem Jahr (26. März) in Töging, wurde ihre Leistung wieder mit einem „V“ bewertet. Damit war laut den Zulassungsbestimmungen die Teilnahme an der Landesgruppen-Fährtenhundprüfung im Oktober in Straubing gelungen. Sie dürfte sich wieder mit den besten Fährtenhunden aus Bayern-Süd messen.
Dieses Ergebnis so zeitig im Jahr ist eine super Leistung. Dass die Hündin nach einer so kurzen Trainingsphase diese Leistung abrufen konnte, zeigte, dass sie absolut Spaß am Suchen hat. Sie hatte die Verknüpfung, die schon der Welpe kurz nach der Geburt zeigt, nämlich seine Nase einzusetzen, um an die Zitze zu gelangen und somit nach anstrengender Arbeit ein erfolgreiches Ergebnis zu erzielen, übernommen.
Man sieht nach dem Anlegen des Suchgeschirres, wie sie möglichst rasch zum Ansatz kommen will, um dann mit der Suche zu beginnen um am Ende ihr positives Ziel (Futter, Lob oder Spiel) zu erreichen. Bei ihr ist zu beobachten, dass sie meine Philosophie „Der Hund muss nicht die Fährte für mich suchen, sondern er darf", verinnerlicht hat.
Ich bin ein absoluter Gegner der Zwangsfährte, da Druck kein sicheres Suchen ergibt. Der Hund nimmt die Nase zwar runter, aber er sucht nicht und wartet nur auf die Korrektur des Hundeführers. Kommt diese nicht, geht er immer weiter, um dann bei Problemen aufzugeben. Dies ist bei Aika nicht der Fall, sie sucht konzentriert und erarbeitet sich Schritt für Schritt den Fährtenverlauf. Dass es nicht immer die Punketzahl 96-100 von 100 möglichen ergeben wird, ist klar. Auch Aika wird wieder an ihre Grenzen kommen, sei es durch Hitze –Sturm –starken Regen oder extremen Bodenbewuchs. Aber auch dann wird sie mit bei den Besten sein, was dies auch an Punkten bedeutet. Dann können 75 oder 80 Punkte auch ein vorzügliches Ergebnis sein!
Nach diesem schönen Erfolg werden die Ziele für dieses Jahr neu gesteckt. Nun schauen wir, ob sich Aika auch in der FH2 bewähren kann. Nach den Erfolgen in der FH1 bin ich da voller Zuversicht. Da kein Druck mehr da ist hohe Punktzahlen erreichen zu müssen, sollte dies auch gelingen.
Ich möchte noch unseren Freunden & Trainingspartnern aus Salzburg bzw. Waging für den geplanten B-Wurf des Zwingers von der hohen Salzburg alles Gute wünschen. Franjo und Chalin haben ihren Teil dazu beigetragen. Nun muss noch die Natur und das Glück mithelfen, dann sollten in ein paar Wochen Welpen die Wurfkiste belagern. Es ist zwar schade, dass die Hündin damit fünf Monate für die Leistung ausfällt, aber kein Pokal, den sie in der Trächtigkeit und bis zur Welpenabgabe gewinnen hätte können, kann so schön sein, wie der Blick des Züchters und auch des Deckrüdenbesitzers in eine Wurfkiste, in der gesunde, kräftige Welpen „rumwuseln“. Es ist schön, dass in unserer kleinen Gruppe jedes Jahr zahlreiche Erfolge im Prüfungs-und Turniergeschehen sowie im Ausstellungs-und Zuchtgeschehen zu verzeichnen sind.
Ich hoffe das es noch lange anhalten wird !!